«sportlounge»: Mythos Lauberhorn

Faszination Lauberhornrennen. Jedes Jahr fiebern Millionen mit, wenn sich die Abfahrer die längste und schönste Strecke der Welt in rasendem Tempo hinunterstürzen.

Was macht diese unvergleichliche Abfahrt aus? Welche Geschichten spielen sich hinter den Kulissen ab? Wie drückt sich die ewige Rivalität zwischen Schweizern und Österreichern aus?
 
Wie hat sich die Abfahrt in den letzten 80 Jahren verändert, und wie sieht die Zukunft aus? Kann die verrückteste Abfahrt der Welt bleiben, was sie noch immer ist: ein Mythos im Skirennsport?
 
In der Sportlounge diskutierten:
Franz Klammer, Lauberhornsieger von 1975 bis 1977.
Marc Girardelli, Lauberhornsieger 1989.
Bruno Kernen, Lauberhornsieger 2003.

Beiträge

  • Video «Drei Fahrer, die das Lauberhorn prägten» abspielen

    Drei Fahrer, die das Lauberhorn prägten

    Bruno Kernen erzählt, warum der Sieg am Lauberhorn der wichtigste in seiner Karriere war. Für Franz Klammer war das Lauberhorn Liebe auf den ersten Blick. Er erinnert sich an seine Siegesfahrt von 1976, als er im Ziel-S fast stehen blieb. Eine österreichische Zeitung titelte deshalb: „Klammer blieb stehen, fragte nach dem Weg und siegte.“ Marc Girardelli weiss noch genau, wie er 1989 bei seinem ersten Sieg am Lauberhorn seine Ideallinie fand. Er taktierte damals geschickt und beeindruckte mit sensationeller Fahrweise.

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    Rivalität und Veränderung

    Hat die Rivalität zwischen der Schweiz und Österreich ihren Ursprung im Lauberhornrennen? Ein Beitrag fasst die Geschichte der Rivalität am Lauberhorn zusammen. „Die Rivalität ist wichtig für das Selbstwertgefühl der ganzen Nation“, findet Franz Klammer und stichelt gegen Bruno Kernen. Alle drei Abfahrer sind sich einig, dass die Strecke nicht nur zum Besten verändert wurde. Ein weiterer Beitrag zeigt die wesentlichen baulichen Veränderungen an der Strecke während der letzten 80 Jahre.

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    Sicherheit und Eigenverantwortung der Fahrer

    „Wenn ich oben abfahre, bin ich für mich verantwortlich“, sagt Franz Klammer und erhält Zuspruch von Bruno Kernen. Günter Hujara, FIS-Renndirektor, ist der Meinung, dass eine Weltcupstrecke so gestaltet werden soll, dass die Besten der Welt ihre Fähigkeiten zeigen können. Marc Girardelli und Franz Klammer schlagen vor, gefährliche Stellen nicht zu entschärfen und mit noch mehr Sicherheitsnetzen zu versehen, sondern das Tempo zu drosseln, um den einzigartigen Charakter der Strecke auch in Zukunft zu wahren.