«sportlounge»: Olympioniken im Gespräch

Was es für den grossen Erfolg braucht.

Mit was für einer Coolness fuhr er zu Gold – Mike Schmid, der Skicrosser.
 
Wie rappelte er sich wieder auf und holte Bronze – Ralph Stöckli, Curler.
 
Wie knapp schrammte er an einer Medaille vorbei, Iouri Podladtchikov, der Freestyler.

Dass die drei Schweizer so weit gekommen sind, ist kein Zufall. Dass nur zwei eine Olympiamedaille gewonnen haben, auch nicht. In der «sportlounge» erzählten sie, welchen Weg sie gegangen sind, wie viel sie unternommen haben und wer sie unterstützt hat, damit sie im entscheidenden Moment bereit waren. Aber auch, warum es vielleicht doch nicht ganz gereicht hat.

Beiträge

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    Prägende Vancouver-Erlebnisse

    Sowohl Mike Schmid als auch Ralph Stöckli und Iouri Podladtchikov reisten mit einer Medaille beziehungsweise einem olympischen Diplom aus Vancouver zurück. Der Stellenwert des Erfolgs ist bei allen unterschiedlich. Alle haben bleibenden Momente aus ihrem Wettkampf in Vancouver in die sportlounge mitgebracht. Ob nun positiv wie bei Schmid oder negativ wie bei Stöckli und Podladtchikov, lassen die Athleten jene Augenblicke nochmals aufleben.

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    Mit mentaler Stärke zum Erfolg

    Als Ralph Stöckli nach dem Spiel gegen Deutschland in eine Krise rutschte, halfen ihm Gespräche mit dem Sportpsychologen Jörg Wetzel wieder zurück auf die Erfolgsstrasse. Der mentale Bereich war aber auch bei Mike Schmid und Iouri Podladtchikov ein wichtiges Element bei ihrem Olympia-Abenteuer. Alle drei haben ihre eigenen Rituale vor dem Start, um sich physisch und psychisch jeweils voll auf ihren Einsatz zu konzentrieren.

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    Wissenschaft, Förderung und Umfeld

    An Mike Schmids Erfolg war auch die Forschung mitbeteiligt. Dank der Zusammenarbeit mit dem Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos gewannen die Skicrosser wichtige Erkenntnisse sowohl über die Olympiastrecke als auch über die richtige Technik beim Start. Auch bei den Snowboarder wurde geforscht. Wichtig war auch die Förderung, die im Fall von Podladtchikov bereits im jungen Alter im Sport-Gymnasium Davos begann. Anders als beim Skicross oder in der Halfpipe ist beim Curling vor allem die Erforschung des Eises massgebend. Dabei sind Erfahrung und Routine der Sportler zentral.