«sportlounge»: Sean Simpson – Beginn einer neuen Ära

Sean Simpson ist erst seit dem 1. April Trainer der Schweizer Eishockeynationalmannschaft, doch bereits jetzt muss er mit seinem Team an der WM in Deutschland bestehen – eine doppelt schwierige Mission. Zum Einen muss Simpson auf viele wichtige Spieler wie Mark Streit oder Jonas Hiller verzichten.

In der «sportlounge» erzählt Sean Simpson, wie er aus dem Schatten von Ralph Krueger treten will, wie er mit der Absagewelle von wichtigen Spielern umgeht, welche Perspektiven er im Schweizer Eishockey sieht und welche Ziele er bei der Weltmeisterschaft hat, die am 8. Mai mit dem Spiel gegen Lettland beginnt.
Mit Sean Simpson kommt Rekordnationalspieler Mathias Seger ins Studio. Er hat 13 Jahre unter Ralph Krüger in der Nationalmannschaft gespielt und war in den letzten beiden Jahren Sean Simpsons Captain bei den ZSC Lions.
Der dritte Gast ist Thomas Roost, NHL-Scout und profunder Kenner des nationalen wie auch des internationalen Eishockeys.

Beiträge

  • Video «Simpsons Nati-Einstand» abspielen

    Simpsons Nati-Einstand

    Nach 13 Jahren der Ära Krueger übernahm Sean Simpson Anfang April das Traineramt der Schweizer Eishockeynationalmannschaft. Für Simpson waren die ersten Wochen im Amt sehr hektisch: «Ich bin froh, dass es Ende Woche nun endlich los geht.» Auch Rekordnationalspieler Mathias Seger freut sich bereits auf die Weltmeisterschaft in Deutschland. Nach dem frühen Out in den Playoffs mit den ZSC Lions will er seine Saison zu einem guten Ende bringen. Die schwierigste Aufgabe des neuen Trainers war es bisher, das Kader zu selektionieren und immer wieder Spieler nach Hause zu schicken.

  • Video «Wohin mit der Nationalmannschaft?» abspielen

    Wohin mit der Nationalmannschaft?

    Was einen möglichen Medaillengewinn an einer Endrunde betrifft, ist NHL-Scout Thomas Roost nicht sehr optimistisch. Die Juniorenteams hätten zwar in jüngster Vergangenheit gute Platzierungen erspielt, aber auch zweimal im zweistelligen Bereich verloren. Dies sei im heutigen internationalen Eishockey nicht normal. Auch in der NHL spielen zurzeit mit Streit und Hiller nur zwei Schweizer. Laut Roost ist dies nicht verwunderlich: «In der Schweiz fehlt es an einer guten Grundausbildung im Juniorenalter.»

  • Video «Abenteuer Weltmeisterschaft» abspielen

    Abenteuer Weltmeisterschaft

    Achter zu werden, befriedige nicht, sagt Mathias Seger, der bereits seine 12. Weltmeisterschaft in Angriff nimmt. Der Kick sei es, jedes Jahr wieder zu versuchen, in den Halbfinal zu kommen. Roost warnt aber vor zu hohen Erwartungen: «Eine Niederlage gegen Norwegen wäre realistischer als ein Sieg gegen die USA.» Simpson, der mit den Lions auf Clubebene internationale Erfolge feiern konnte, wiederspricht: «Die Schweiz hat schon einige Male gezeigt, dass sie gegen grössere Teams besser spielen kann als gegen vermeintlich kleinere.»

  • Video «Sportbox» abspielen

    Sportbox