«sportlounge» vom 18.04.2011

Das Buhlen der Berater um immer jüngere Fussballtalente – und der fast aussichtslose Kampf dagegen. Eine Reportage vom Besenwagen des Zürich Marathons. Und die eindrückliche Geschichte zweier Schweizer, die den Afghanen das Skifahren beibringen wollten.

Beiträge

  • Der Kampf um die jungen Fussballtalente

    Dieses Wochenende findet in Basel das Final-Turnier der besten U-15-Fussballteams der Schweiz statt. An diesem Turnier wimmelt es nur so von Scouts und Beratern, etwa die Hälfte davon kommt aus dem Ausland. Manchmal geht es zu wie auf einem Viehmarkt. Die Klubs, der Schweizerische Fussball-Verband SFV und die Fifa versuchen sich gegen den immer stärker werdenden Kampf um die jungen Fussballer zu wehren – mit unterschiedlichen Mitteln.

  • Schlusslichter am Zürich Marathon, das Leiden ohne Happy End

    Was sich all die Finisher am Zürich Marathon gar nicht vorstellen können: Wie es denen geht, die vorher aufgeben müssen. Sei es, weil sie nicht mehr können oder sich verletzen; sei es, dass sie vom Besenwagen am Schluss des Feldes aus dem Rennen genommen werden, weil ihre Gesundheit gefährdet ist oder weil sie zu langsam sind. Eine Reportage über die kleinen und grossen Dramen am Zürich Marathon, die sich weit weg vom Brennpunkt des Geschehens abspielen.

  • Sascha Heyer, der Beachvolleyball-Hüne

    Mit 39 Jahren ist er der älteste und mit 2.03 Meter ist er der grösste Beachvolleyballer der Schweiz. Imposant sind aber auch seine Erfolge. Vizeweltmeister, Europameister und 6facher Schweizermeister. Doch letzten Herbst musste er einen herben Rückschlag hinnehmen. Sein Stammpartner Patrick Heuscher trennte sich von ihm und deshalb spielt Sascha Heyer nun mit dem jungen Sébastien Chevallier zusammen. Während die Topteams beim Worldtourstart in Brasilia sind, ist Sascha Heyer zu Hause.

  • Afghanistan – Skirennen im kriegsversehrten Land

    Zwei Schweizer haben sich aufgemacht, um den Afghanen das Skifahren beizubringen. Denn dieses Land hat auch unberührte Berggipfel, wilde Natur und Schneehänge. Die beiden Schweizer wollten damit einen nachhaltigen Tourismus initiieren – ein ambitioniertes Unterfangen, denn mit Skifahren hatten die Afghanen bisher nichts am Hut. Begeisterung und Lerneifer der Einheimischen liessen denn auch zu wünschen übrig; bis zuletzt stand die Durchführung des ersten Skirennens in Afghanistan auf der Kippe.