Warum gibt es in der Schweiz keine Profi-Fussballschiedsrichter?

Die «sportlounge» mit Simona de Silvestro, die zum ersten Mal in einem Formel-1-Rennwagen fahren darf. Und: Warum wird seit Jahren über Profischiedsrichter gesprochen und nicht gehandelt? Die Sendung lässt den Segler Simon Koster erleben, der bei der Regatta Minitransat um seine Zukunft segelt.

Lukas Studer moderiert die Sendung.

Beiträge

  • Endlich im Formel-1-Cockpit – Simona De Silvestros Jungfernfahrt

    Formel-1-Rennfahrerin zu werden, das ist ihr Traum, seitdem sie als kleines Mädchen zum ersten Mal einen Gokart gesehen hat: Simona De Silvestro. Und sie tat alles, um sich diesen Traum zu erfüllen. Mit 17 zog sie in die USA und schaffte es bis auf den höchsten Level des Autorennsports in den USA, die IndyCar Series. Nun ist sie ihrem Traum noch näher gekommen: Seit Februar ist sie «Affiliated Driver» bei Sauber. Ihr Ziel ist es seit langem, die Formel-1-Lizenz zu bekommen. Jetzt ist es so weit, ihr jahrelanger Traum erfüllt sich: Zum ersten Mal fährt sie einen Formel-1-Boliden.

  • Warum gibt es in der Schweiz keine Profi-Fussballschiedsrichter?

    Hätte Schiedsrichter Patrick Graf den folgenschweren Fehler beim Cupfinal nicht gemacht, wenn er Profischiedsrichter wäre? Die Antwort kann niemand geben, dennoch ist klar: Schiedsrichter in der Schweiz sind Amateure unter lauter Profis. Seit Jahren wird in der Schweiz über Profischiedsrichter gesprochen, gemacht wird aber nichts. Die «sportlounge» will wissen, warum hier nichts geht, und schaut gleichzeitig nach Schweden. Dort gibt es seit 2009 Profischiedsrichter, die Finanzierung funktioniert, und wichtige internationale Spiele werden immer wieder von Schweden gepfiffen.

  • Mit der Nussschale über den Atlantik

    Er gehört zu den talentiertesten Hochseeseglern der Schweiz. Schon als Knirps hat Simon Koster auf dem Zürichsee navigiert; mittlerweile ist er auf den Weltmeeren zu Hause. Er träumt von den ganz grossen Rennen, von der Weltumsegelung. Doch für seinen Durchbruch braucht er gute Resultate und ganz viel Geld. Bei der Minitransat, dem Rennen von der Bretagne nach Guadeloupe über den Atlantik, muss er unbedingt erfolgreich sein – nur dann hat er vielleicht eine Chance, an lukrative Sponsoren heranzukommen.

  • «Tscheggsch de Pögg» – Hindernisse im Springreiten

    Höher, weiter, schneller – das olympische Motto wird im Springreiten nicht mehr angewendet. Vor allem dem «Höher» wurde beim Springreiten der Riegel geschoben. Die «sportlounge» zeigt in der Rubrik «Tscheggsch de Pögg», wo die Grenze ist und wo es trotzdem immer wieder zu Rekordversuchen kommt.