Der christliche Soldat: Sich opfern für Gott und Vaterland?

Im Ersten Weltkrieg zogen die Soldaten mit kirchlichem Segen in die Schlacht und oft auch in den Tod. Die meisten verstanden sich dabei ausdrücklich als christliche Soldaten. Pazifistische Stimmen aus Theologie und Kirche gab es damals nur vereinzelt.

Man sieht Soldaten im Ersten Weltkrieg auf einem Schlachtfeld.
Bildlegende: Viele Soldaten verstanden sich im Ersten Weltkrieg als christliche Soldaten. Keystone

Während sich die Kirchen Europas in den beiden Weltkriegen mehrheitlich nationaltreu verhielten und zu Opferbereitschaft aufriefen, stehen die Kirchen heute mehrheitlich für Frieden ein und lehnen Krieg als Mittel der Konfliktlösung ab. Zu diesem Umdenken haben die Katastrophen der beiden grossen Weltkriege beigetragen. 

(Erstausstrahlung der Sendung Perspektiven am 18.04.14)

Redaktion: Judith Wipfler