Mathilde Lejeune-Jehle: Schweizer Pflegerin im fremden Kriegsdienst

«Erwin, glaub nicht, dass ich diesen Krieg als «gross» empfinden kann. Ich empfinde ihn als Unglück.» Dies schrieb Mathilde Lejeune-Jehle in Österreich-Ungarn an ihren Ehemann, der als Schweizer Soldat nach dem Kriegsausbruch im August 1914 an der Schweizer Grenze stand.

Mathilde Lejeune sitzt auf einem Stuhl und hält die Hand eines Mannes.
Bildlegende: Mathilde Lejeune: Die junge Lehrerin arbeitete in Wien in einem Militärspital. Archiv Mathilde Lejeune-Jehle

Sie selbst hatte sich im Kriegsdienst nützlich machen wollen und pflegte in einem Militärspital in Mähren Verwundete, die an der Ostfront verletzt worden waren. Was sie dort erlebte, was sie über die Soldaten und den Krieg erfuhr, schilderte sie in Briefen, die sie nach Hause schickte.

(Erstausstrahlung der Sendung Passage am 21.02.14)

Redaktion: Sabine Bitter