Bärlauchravioli – so schmeckt der Frühling

Alle lieben Bärlauch. Das Kraut steht hierzulande ganz oben in der Hitparade. Und was gibts denn Schöneres, als an einem sonnigen Frühlingstag in die Wälder auszuschwärmen immer dem Bärlauchduft entlang? Unser Koch-Team packt den frischen Bärlauch in feine Ravioli. Frühling auf dem Teller!

Bärlauchravioli
Bildlegende: Betörend: Bärlauchravioli. Betty Bossi

Er soll ja ein Hexenkraut mit magischen Kräften sein, der Bärlauch. Man nennt ihn darum auch «Hexenzwiebel». Der Verwandte von Knoblauch, Schnittlauch und Zwiebel wächst auf schattigen, feuchten Waldböden.

Chefkoch Jann Hoffmann und sein Küchengehilfe Philippe Gerber verwenden frische, fein geschnittene Bärlauch-Blätter als würziges Herz der Raviolifüllung. Dazugemischt: Gemahlene, geröstete Haselnüsse, Magerquark (Ziegenfrischkäse ginge auch), Salz und wenig Pfeffer sowie gebriebener Sbrinz. Das ist die vegetarische Variante. Wer noch etwas Fleischiges dazu möchte: Speck würde vorzüglich dazu passen.

Ravioli basteln mit Hoffmann und Gerber
Hoffmann und Gerber basteln ihre Ravioli mit einem hauchdünnen Pastateig. Sie legen den Bleichling aufs Backpapier und drücken die Füllung mit dem Spritzsack häufchenweise drauf. Rund um die Häufchen wird der Teig mit gequirltem Ei bestrichen, damit die Sache dann auch schön klebt. Jetzt kommt nämlich eine zweite Lage Teig auf das ganze drauf. Zwischen den Häufchen schön andrücken, Ravioli mit dem Teigrädli ausschneiden.

Und rein in Topf. Einmal richtig aufkochen , dann ziehen lassen. Fürs Sösseli wird Butter aufgeschäumt, noch ein paar Bärlauchblätter und Knospen rein, wenig Salz, ein Schluck Pastawasser. So schmeckt der Frühling!

Hier gehts zum Rezept.