Beim Barte des Mönchs!

Barba di Frate, Mönchsbart, ist ein wunderbares Kraut und für Philippe Gerber, SRF 3-Moderator und Küchenassistent „bis jetzt DIE kulinarische Entdeckung des Jahres!". Gerber und Chefkoch Jann Hoffmann zeigen dem Mönchsbart den Meister und hauen dazu ein saftiges Lammrack in den Ofen.

Philippe Gerber und Jann Hoffmann.
Bildlegende: Philippe Gerber und Jann Hoffmann. SRF 3

Der Barba di Frate steht ganz oben auf der Hitliste der Gourmetkräuter, und es gibt ihn wirklich nur im Frühling. Ein exklusives Gewächs also, vorzugsweise aus dem Veneto. Dort wächst er an den sandigen Meeresküsten, und so schmeckt er denn auch: Nicht sandig, aber erdig, salzig, nussig und säuerlich. Das Gemüse kann man auch roh essen, z.B. als Salat.

Hoffmann und Gerber schneiden die Wurzeln weg, waschen das Kraut und braten es in Olivenöl, würzen es mit schwarzem Pfeffer und einer Prise Salz. Frischer Ingwer stünde dem Barba auch gut. Jetzt aber Knoblauch! Barba di Frate und Knoblauch: Die Killerkombination Italo-Style. Perfetto!

Zum Barba die Frate nun das Fleisch am Knochen

Unser Lammrack spielt für einmal Beigemüse, der Barba die Frate hat ihm die Show gestohlen. Nichtsdestotrotz: Hoffmann und Gerber geben sich die grösste Mühe mit dem Fleisch am Knochen: Braten es ein paar Minuten an mit Olivenöl, Salz und ein bisschen Pfeffer. Dann kommt das Lammrack in den Ofen zum Niedergaren.

Wieder draussen, wird es nochmals kurz angebraten, damits auch richtig heiss und knusprig ist. Noch etwas Zitronensaft drüberträufeln und voilà: Bereit zum Anrichten. Wem da noch irgendetwas fehlt: Tagliolini eignen sich vorzüglich dazu, auch farblich. Die Nüdeli kann man schön mit dem Barba umwickeln, sieht super aus! Buon Appetito.

Autor/in: Gaudenz Weber