Ceviche: 100 Prozent Sommer

Bringt ein Ceviche mit an die Sommerparty, und ihr habt die Show auf sicher. Das kalte Fischgericht aus Südamerika ist ziemlich angesagt und eine coole Alternative zu Sushi oder Sashimi. Der Fisch ist hier nicht komplett roh, sondern im Limettensaft mariniert. Ceviche: So schmeckt der Sommer.

Ceviche.
Bildlegende: Ceviche. PD

Wers erfunden hat, weiss - wie so oft in der Kulinarik - niemand so genau. Man geht aber davon aus, dass Ceviche ursprünglich aus Peru stammt und sich dann in ganz Lateinamerika verbreitet hat. Unterdessen gibts das Fischgericht auch in trendigen Schuppen in den USA und in Europa. „A perfect party food, findet ein US-Magazin.

In der Tat: Eine Schüssel mit Ceviche macht sich perfekt an der Sommerparty oder auf der Picknickdecke. Chefkoch Jann Hoffmann und sein Küchenkumpan Philippe Gerber machen ihr Ceviche mit Seehecht aus nachhaltiger Fischerei (MSC). Auch Kabeljau, Lachs oder Thunfisch eignen sich, oder ein Süsswasserfisch wie Zander.

Hauptsache frisch

Für dieses Gericht muss der Fisch wirklich frisch sein, aber frisch kann auch heissen: Frisch aus der Tiefkühltruhe. Hoffmann und Gerber schneiden den Fisch in Würfeli, geben Limettensaft, Pfeffer, Meersalz, eine Prise Zucker und Jalapeños dazu. Wers schärfer will, nimmt stattdessen Chili. Noch ein paar schöne, rote Tomaten gewürfelt in die Schüssel, und ab in den Kühlschrank für etwa zwei Stunden.

Der Fisch wird nun schön mariniert, ja fast schon gegart durch den Limettensaft. Am Schluss gibts noch Avocado, Bundzwiebeln, Koriander dazu. Und Olivenöl. Und kross gebratene Maiskörner obendrauf. Dazu frisches Brot serviert. Wow... Buen Provecho!

Autor/in: Gaudenz Weber