Die beste Kürbissuppe der Schweiz kommt aus dem Wallis!

Sie hatten die Qual der Wahl oder vielmehr das Vergnügen: Chefkoch Jann Hoffmann, Herdplattensurfer Philippe Gerber und Sibylle Sager, Kulinarik-Expertin von Betty Bossi. Das Trio degustierte drei Suppen und kürte das Siegerrezept: Jenes der SRF 3-Hörerin Jacqueline Brigger aus dem Wallis.

Philippe Gerber, Chefkoch Jann Hoffmann und Sibylle Sager am Herd.
Bildlegende: Herdplattensurfer Philippe Gerber, Chefkoch Jann Hoffmann und Sibylle Sager, Kulinarik-Expertin von Betty Bossi. SRF

Ihr habt uns eingedeckt mit euren spannenden, gluschtigen, ausgefallenen oder auch klassisch zeitlosen Kürbissuppenrezepten. Ein grosser Dank an alle, die uns an ihren Kürbissuppengeheimnissen teilhaben liessen! Nach einer Vorauswahl kamen am Schluss drei Rezepte ins Finale um die beste Kürbissuppe der Schweiz: Nebst dem Siegerrezept jenes von Coen Huinink und von Christine Uebelhart. Coen Huinink röstet seinen Kürbis, bevor er Suppe draus macht, was ihm Applaus von Kürbispurist Jann Hoffmann einbringt. Christine Uebelhart garniert ihre Suppe mit Chèvre. «Sehr spannend», findet die Jury. Aber das Rezept aus dem Wallis schlägt alle.

Kürbissuppe mit einem Schuss Absinth

So geht die ultimative Kürbissuppe von Jacqueline Brigger: Kürbis (Sorte Muscade), Butter, Zwiebeln, Curry, Orangensaft oder Weisswein mit einer Bouillon sehr lange auf kleinem Feuer köcheln lassen (je länger desto besser), dann pürieren, mit Rahm oder Mascarpone verfeinern, und am Schluss kommt ein Schuss Absinth in den Topf! «Mmmhhhhh, aber aufgepasst: nicht zu viel auf einmal, und immer wieder schön abschmecken», schrieb uns Jacqueline. «En Guete und Grüsse aus dem Oberwallis». Bingo! Für Jann Hoffmann, der sich täglich mit dem Kombinieren von Geschmäckern befasst, ist die Kombination aus Kürbis und Absinth schlicht «eine Offenbarung»!

Autor/in: Gaudenz Weber, Redaktion: Gaudenz Weber