Diese Spitzbuben haben einen an der Waffel

Gähnende Leere in der Guetzlibüchse, dabei droht schon die nahe Adventszeit. Was tun? Gutzi geben! Das lassen sich Guetzlimeister Jann Hoffmann und sein Compagnon Philippe Gerber nicht zweimal sagen. Mailänderli und Co. finden sie aber langweilig, darum gibt's Spitzbuben. Mit gehörig Schnaps drin.

Spitzbuben-Guetzli
Bildlegende: Guetzli mit viel Alk: mmmmmmmh. ZVG

Mal blöd grinsend, mal einfach nur mit einem Herzli oder Stern in der Mitte: Die Spitzbuben kennen wir alle, sie gehören zu den Klassikern. Das ganze Jahr über, aber eben speziell auch zur Weihnachtszeit. Gefüllt mit Konfitüre, bestäubt mit Puderzucker. Die Variante von Hoffmann und Gerber kommt mit Promille daher: Weihnachtsguetzli für Erwachsene. Aber erst der Teig: ein feiner Sabléteig aus Butter, Staubzucker, Mehl, Vanillezucker sowie Schoggi und – Kakaopulver. Damit der Teig schön geschmeidig wird, haut Hoffmann noch ein leicht verklopftes Eiweiss rein. Dann: eine halbe Stunde in den Kühlschrank. Auswallen. Und ab in den Ofen.

Ein Spitzbube für den Dude

Der Dude aus dem Kultfilm «The Big Lebowski» hätte die alkoholisierten Spitzbuben wohl gerne mit White Russian getränkt, seinem Lieblingsdrink. Ist eine der vielen möglichen Varianten, um den Spitzbuben den Schwips beizubringen. Lemoncurd ist eine andere. Passionsfrucht-Lemoncurd – auch das lässt das Alkguetzliherz höher schlagen. Wodka, Rum, alles geht. Hoffmann und Gerber mischen Baileys in die Crème. «Etwas für Frauen», findet Hoffmann. Und sonst so? Die Crème für die Spitzbubenfüllung besteht natürlich nicht nur aus Alkohol, sondern ist eine veritable Buttercrème: weiche Butter und Staubzucker. So ertragen wir die Adventszeit. Prost!

Hier gehts zum Rezept (ab dem 27.11.).

Redaktion: Gaudenz Weber