Exzellenter Streetfood: Lammgigot im Pitabrot

Chefkoch Jann Hoffmann und sein Küchengehilfe Philippe Gerber schwingen die ganz grosse Keule: Ein enormes Lammgigot. Knusprig, saftig und würzig. Dazu gibts frisch gebackenes Pitabrot, gefüllt mit einem knackigen Salat. Dieser Lammdöner ist «sZähni vom Streetfood», sagt Jann Hoffmann.

Lammgigot
Bildlegende: Lammgigot ZVG

Drei Kilo Lammgigot sind eine Herausforderung. Hoffmann und Gerber nehmen den Kampf auf, marinieren das Riesenteil mit Balsamico, Weisswein, Kreuzkümmel, schwarzem Pfeffer, frischer Minze und «spicken» es mit frischem Knoblauch. Man könnte auch noch Zimt, Fenchelsamen, Koriandersamen, Zitronenschale und groben Senf dazugeben. Und nicht vergessen: Eine gute Portion Salz gehört aufs Fleisch.

Eine solch kapitale Keule sollte ja eigentlich zwölf Stunden lang in der Marinade baden, bevor sie gebraten wird. Für Ungeduldige gibts die Instant-Variante: Fleisch in den Ofen, und die Marinade immer mal wieder mit einem Pinsel draufstreichen.

Back to the Roots mit Pitabrot

Am Anfang war der Brei. Dann erfand die Menschheit die früheste Entwicklungsstufe des Brotes: Das Fladenbrot. Es gibt tausenderlei Zubereitungsarten, tausend Namen. Kommt ganz drauf an, in welcher Weltgegend der Backofen steht. Wir sagen: Pita. Das ist die weitverbreitete, ursprünglich griechische Variante. Hoffmann und Gerber fabrizieren feine Pitabröter, aber in der Bratpfanne!

So, und was fehlt noch zum perfekten Lammdöner? Die Joghurtsauce: Je nach Gusto mit Gurke, Minze, Chili, Knoblauch, Koriander, Basilikum. Dann noch schnell einen knackigen Salat hingezaubert, und alles rein in die Pitabrottaschen. Samt Lammgigot-Streifen natürlich. Dieser Döner ist schöner!