Gerber’s neue Lieblingswähe: Sauerkrautwähe!

Küchenassistent Philippe Gerber ist hin und weg: «Sauerkrautwähe ist ab jetzt meine absolute Lieblingswähe. Da können Käse und -Zwiebelwähe einpacken.» Sauerkraut und Wähe: Geht das wirklich zusammen? Und ob! Chefkoch Jann Hoffmann kredenzt die perfekte Wähe zum goldenen Herbst.

Speck, Käse und Sauerkraut
Bildlegende: Speck, Käse und Sauerkraut: Eine überraschende Geschmacksnote. Betty Bossi

Was für ein Kraut, das Sauerkraut! Sogar ein Rockmusikstil ist nach ihm benannt: Krautrock. Sehr deutsch, wie das Sauerkraut selbst. Vor allem zur Zeit des Zweiten Weltkriegs wurden die Deutschen im englischen Sprachraum als «Krauts» bezeichnet.

Aber hey, Sauerkraut ist universal! Schon die alten Griechen, die Römer und die Chinesen haben gecheckt, dass mit Milchsäure vergorener Kohl eine tolle Sache ist. Und erst noch vitaminreich und kalorienarm.

Gut so, denn Sauerkraut wird ja hierzulande gerne zu Blut und Leberwurst auf der Schlachtplatte serviert. Auch Hoffmanns Sauerkrautwähe ist nicht ganz ohne: Da kommt noch Speck rein!

Zusammenpanschen, was zusammen gehört: Speck, Käse und Sauerkraut

Diese Kombination bringt eine neue und überraschende Geschmacksnote in die bunte Welt der Wähen! Der Teig ist schnell gemacht, mit Wasser oder Weisswein, und kann gerne auch noch mit Kümmel gewürzt werden. Derweil brutzelt der Speck fröhlich vor sich hin.

Die Alternative zum Speck: Kein Speck. Oder das Innere einer Saucisson. In die Wähenfüllung kommt ausserdem gekochtes Sauerkraut und Gruyère. Hier würde sich auch ein Vacherin gut machen. Der Guss besteht aus Milch und Rahm (Alternative: Crème fraîche) sowie Eiern und wird schön gewürzt mit schwarzem Pfeffer, Salz und Muskat. Wähe fertig. Hoffmann fertig. Gerber glücklich.

Hier gehts zum Rezept.

Autor/in: Gaudenz Weber, Moderation: Gaudenz Weber, Redaktion: Gaudenz Weber