Kennt ihr den Drink Beton?

Der Aperol Spritz war mal schampar in. Dann der Hugo. Der Lillet. Was wir sagen wollen: Die Cocktail-Mode ändert sich. Coole Drinks bleiben cool. Wir empfehlen: unsere sieben liebsten Sommer-Drinks.

Punch, hübsch angerichtet in einer Punch-Schüssel und Gläser.
Bildlegende: Man kann den Punch auch nur zu Dekorationszwecken aufstellen und gemütlich ein kühles Bier zischen.

Wir wollen den modischen Apéro-Trinkern nicht ihren Lieblings-Drink madig machen. Gwüss nit. Wir vermuten aber, dass es häufig der Bequemlichkeit geschuldet ist, wenn der Apéro-Gast wieder einmal den Drink bestellt, den er schon gestern und vorgestern bestellt hat.

Alternativen sind gefragt. Wir helfen gerne aus mit einer farbigen Liste mit Klassikern und Wiederentdeckten. Allesamt mit Alkohol übrigens. Sommerdrinks ohne Alkohol gibt es übrigens auch. Man google. Aber jetzt zu unseren Sommerdrinks, mit denen man sich stilvoll die Kante geben kann.

  1. Der legendäre Punch
    Wer zuviele Punch-Früchte nascht, gleicht die Gangart automatisch einem Elch auf Rollschuhen an.
    Ein empfehlenswertes Rezept gibt's im Link unten.

  2. Bloody Mary
    Schmeckt nicht nur im Flugzeug. Und mit frischen Tomaten umso besser.

  3. Shit On Grass
    Schmeckt eigentlich grässlich (ausser man mag Melonen- und Kaffee-Likör). Hat einen beschissenen Namen (ähnlich wie Sex on the Beach respektive die noch viel lustigere alkoholfreie Variante Safer Sex on the Beach). Warum es dieser Drink trotzdem auf die Liste schafft? Er sieht wie eine Kunstinstallation aus. Geil.

  4. Mai Tai
    Eine Cocktail-Berühmtheit. Zu Recht.

  5. Putzkübel voller Sangria
    Äxgüsi, ein Fehler, der ist hier irrtümlicherweise reingerutscht. Wir meinen natürlich: Singapore Sling.

  6. Negroni
    Gin, roter Wermut, Campari, Eis. Am besten schmeckt er bei 30 Grad an einer Stehbar in Mailand.

  7. Beton
    Becherovka + Tonic = Beton. Wer Becherovka seit einer Studienreise nach Prag nicht mehr mag, setzt auf den Screwdriver, den Manhattan, John Collins oder den Mojito.

Bei Unsicherheiten schreiben sie sich ihre Frage auf die Rückseite ihres Poschti-Zettels und fragen Sie bei der nächsten Gelegenheit den Bartender ihres Vertrauens.

Autor/in: Robin Alder