Lachs für die Olympioniken

Das Menü der Woche von Jan Hoffmann hat es in sich: er grüsst mit Lachs, Speck und Linsen nach Russland. Es ist eine exquisite Kombination ganz nach dem Geschmack der Russen. Schmeckt auch, wenn man die Winterspiele aus der Ferne verfolgt.

Küchen-Springinsfeld Philippe Gerber versucht seine eigene Variante. Grandios ist allerdings nur Jann Hoffmanns Variante.
Bildlegende: Küchen-Springinsfeld Philippe Gerber versucht seine eigene Variante. Grandios ist allerdings nur Jann Hoffmanns Variante.

Bevors es losgeht in der Küche, sind sich Chefkoch Jann Hoffmann und sein Küchenassistent Philippe Gerber für einmal uneinig. Jann besteht darauf, die Linsen im Wasser ohne Salz zu kochen. Philippe ist felsenfest davon überzeugt, dass die Linsen auch mit Salz im Wasser gar werden.

Das Experiment beginnt. Die Linsen köcheln. Und recht hat natürlich Jann, wer sonst. Philippes Linsen sind nach 20 Minuten immer noch steinhart. Er notiert sich: Die Linsen werden im Wasser ohne Salz gekocht.

Hoffmannovitsch und Gerberova
Jann Hoffmanns Linsen schmecken übrigens darum so unvergleichlich, weil er sie mit Sauerrahm und einem Löffel Senf (jawoll, richtig gelesen: Senf) verfeinert. Die Lachstranche, die das Küchenduo dazu serviert, ist ja noch ziemlich traditionell.

Aber Speck? Aber sicher doch! Der Speck und der Lachs sind beides geschmackliche Schwergewichtsboxer, sie sind sich absolut ebenbürtig. Für diese Kombination stünden die Russen wohl von Sotschi bis ins Emmental Schlange. Aber sie haben natürlich grad schampar mit den Olympischen Spielen alle Hände voll zu tun. Macht nichts. Den Lachs mit Speck und Linsen können sie auch daheim in Russland kochen. Kuschnaj nasdarow`je! An Guata!

Ab zum Rezept. Findet ihr hier. Ab 7.2.2014.

Autor/in: Robin Alder