Moussaka: Auch dafür lieben wir die Griechen

Die Griechinnen und Griechen habens ja momentan nicht gerade einfach. Wir aber wollen sie hochleben lassen. Für ihre Küche! Für all die feinen Dinge wie Tsatsiki, Souvlaki, Gyros, Dolmades, den Nationalschnaps Ouzo und eben für die griechische Variante der Lasagne, das Moussaka.

Ein Hoch auf die griechische Küche: Moussaka.
Bildlegende: Ein Hoch auf die griechische Küche: Moussaka.

Kommt Zeit, kommt Moussaka: Dieses Gericht ist nichts für Schnellkocher. Dieses Gericht braucht Zeit! Moussaka ist Chefkoch Jann Hoffmanns Lieblingsspeise für den Sonntagsbesuch: Am Samstag in aller Ruhe vorbereiten, am Sonntag in den Ofen schieben „und dann stehts einen Sonntagnachmittag lang auf dem Tisch, und alle essen immer mal wieder davon. Ein geniales Gericht. Moussaka ist wie Lasagne ohne Teig, dafür mit Auberginen, Kartoffeln und natürlich gehacktem Lammfleisch. Geht auch mit Rindfleisch oder gemischt Lamm/Rind. Die ganze Sache wird schön geschichtet wie eine Lasagne und rund 40 Minuten lang im Ofen gratiniert.

So schmeckt der Balkan

Hoffmann und sein Küchengspänli Philippe Gerber packen Zimt, Muskat und den obligaten Kreuzkümmel in ihr Moussaka. Gewürze, die bestens mit dem Lammfleisch harmonieren und balkantypisch sind. Wir kennen Moussaka wohl vor Allem von den Griechenlandferien. Das Gericht ist aber unter verwandten Namen mit ähnlichen Zutaten auf dem ganzen Balkan bekannt. Und im arabischen Raum, wo die Speise ursprünglich her kommt. So richtig griechisch ist dann der Kefalotiri: Ein würziger Schafkäse. Wer keinen Kefalotiri auftreiben kann: Einfach Pecorino oder Parmesan nehmen. Und was fehlt noch zum Küchensirtaki? Ein Gläschen Ouzo. Jámas!

Redaktion: Gaudenz Weber