Oster-Gitzi: Maximum an Geschmack

Wer gerne Fleisch isst, aber noch nie Gitzi gekostet hat, hat etwas verpasst. Höchste Zeit für den Gitzi-Schlegel mit weisser Polenta von SRF 3 Koch und Geschmacks-Tüftler Jann Hoffmann.

8 Stunden Niedergaren im Ofen machen das Gitzi maximal zart.
Bildlegende: 8 Stunden Niedergaren im Ofen machen das Gitzi maximal zart.

Dieses Mal befassen wir uns mit der Frage: wie lange ist lange? Konkret geht es um das Wort «lange» im Satz «Das Fleisch war heute lange im Ofen». Im Falls unserer Gitzi-Schlegel heisst das: sehr lange, konkret 7 bis 8 Stunden, die hohe Kunst des Niedergarens im 80 Grad heissen Ofen.

Jann Hoffmann verspricht ein maximal zartes Resultat, das geschmacklich seinesgleichen sucht. Die dem Gitzi-Fleisch eigene intensive Aromatik kommt durch das Niedergaren besonders gut zum Tragen. 

Umluft? Neeeein!
Da ein Gitzi-Schlegel auch unendlich finessenreicher ist als ein 0815-Schmorgericht, bietet sich dazu eine Beilage an, die den feinen Geschmack des Fleisches nicht dominiert. Weisse Polenta und als Gemüse Cima di rapa (Stängelkohl, gibt`s beim italienischen Gemüse-Händler um die Ecke und bisweilen beim Grossverteiler) eignen sich hierzu optimal.

Verfeinert lässt sich die Polenta mit einem Gutsch Olivenöl. Und beim Gitzi ist darauf zu achten, dass der Ofen auf Ober- und Unterhitze eingestellt ist. Mit der Umluft-Einstellung würde das Fleisch austrocknen. Und das Ziel ist ja das exakte Gegenteil: ein Stück Fleisch von maximaler Saftigkeit und Geschmacksintensität.

Läuft euch schon das Wasser im Mund zusammen? Hier geht`s lang zum Wettbewerb, zum Rezept und Video-Rezept.

Autor/in: Robin Alder