Slow Food Hamburger

Brötchen - Fleisch - Brötchen. Die Endmontage des Hamburgers ändert bei unserem Hamburger nicht. Alles andere schon.

Die drei passen gut zusammen: Delikater Hamburger, hungriger SRF 3 Moderator Philippe Gerber, selbst gemachtes Ketchup.
Bildlegende: Die drei passen gut zusammen: Delikater Hamburger, hungriger SRF 3 Moderator Philippe Gerber, selbst gemachtes Ketchup. SRF

Wenn SRF 3 Chefkoch Jann Hoffmann und sein Küchen-Komparse Philippe Gerber an den Herd stehen, um Hamburger mit 1 A Mampf-Qualitäten zu braten, werden erst einmal Sprüche geklopft.

«Zum Glück ist der Hamburger in Hamburg erfunden worden. Und nicht in Guadalajara oder Jalalabad oder Äänekoski. Sonst müssten wir uns mit Zungenbrechern herumschlagen.»

Ketchup, selber gemacht
Ein «Guadalajaraer» würde bestimmt auch vorzüglich schmecken. Unsere Koch-Crew bleibt aber beim Hamburger. Drei Ingredienzien verleihen dem Hoffmannschen Hamburger die angestrebte Slow-Food Qualität.

1. Man nehme Fleisch. Hackfleisch vom Metzger eures Vertrauens. Geknetet mit einem Ei und Paniermehl (Oder à la Jann Hoffmann: mit einem Ei und Cornflakes). Wer seinen Burger rosa gebraten mag, nimmt nur Rindfleisch (z.B. Eckstück, frisch durch den Fleischwolf gelassen).

Hallo Knusper-Brötchen
2.Man nehme Ketchup. Oder besser gesagt: man mache Ketchup selber. Das Ergebnis ist ein Ketchup-Chutney mit Suchtpotential, gleichzeitig süss, salzig und sauer. Der Bonus: Abgefüllt in eine Glasflasche und versehen mit einer handgeschriebenen Etikette ist das Ketchup-Chutney ein originelles Mitbringsel.

3.Die Brötchen. Wer Hamburger selber macht und nicht beim Drive-In Burger-Brater holt, der muss sich nicht über gummige Brötchen ärgern. Der Weg zu knusprig getoasteten Brotscheiben ist frei.

Von Mini bis Maxi
Ein weiteres Vorteil der home-made Hamburger: man kann die Grösse dem eigenen Hunger anpassen. Bei Bärenhunger muss es der XL-Hamburger sein, für die Party empfehlen sich Dutzende von Mini-Hamburgern.

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Autor/in: Robin Alder