Vom Bayern- bis zum Trüffel-Fondue

Das ganz grosse Pfannen-, Kellen- und Messer-Orchester lassen wir nach den kochintensiven Festtagen weg. Es gibt Käsefondue. Schon mal ein Fondue mit Bier gemacht? Oder eins mit Trüffel?

Traumberuf des Käse ist: Chirurg. Fäden ziehen kann er schon mal.
Bildlegende: Traumberuf des Käse ist: Chirurg. Fäden ziehen kann er schon mal. Keystone

Es soll ja tatsächlich noch Haushalte geben, in denen Fertigfondues aus dem Pack angerührt werden. Weil das selbst gemachte Fondue doch so kompliziert ist. Das ist natürlich Chabis.  Wir ein Fondue zubereitet wird, lässt sich problemlos in 20 Sekunden erklären.

Cacquelon mit einer Knoblauchzehe ausreiben, geriebener Käse hineingeben, Glas Weisswein dazu, einen Sprutz Zitronensaft, erhitzen, rühren, Maizena und Kirsch dazu. Wer mag, kann am Schluss einen Teelöffel Natron beigeben. Das macht den Käse leichter verdaulich. Fättig, en Guete.  

Mal etwas Neues
Jann Hoffmann wäre nun aber nicht der Geschmackstüftler, der er ist, wenn er nicht noch das eine oder andere As im Ärmel hätte. Als bayrische Variante bringt er das Weissbier-Fondue ins Spiel. Hierbei setze man das Fondue einfach statt mit Weisswein mit Weissbier auf. Darin getunkt werden mundgerechte Happen geschnittener Brezeln.

Darf es fürstlicher zu- und hergehen, veredle man das Fondue mit Trüffelscheiben. Getunkt wird hierbei mit kleinen gekochten Kartoffeln. Wer es mediterraner mag, dem legen wir die Variante mit gewürfelten getrockneten Tomaten und etwas Rosmarin ans Herz.

Hier geht`s zur Rezept-Inspiration. Ab 27.12.2013

Autor/in: Robin Alder