100 Jahre nach dem Völkermord an den Armeniern

Die Türkei lehnt es nach wie vor ab, von einem Genozid zu sprechen.

Wir reden mit einer Armenierin in der Schweiz. Und wir blicken in die Türkei, wo jüngere Historiker ein Umdenken vorbereiten könnten.

Beiträge

  • «Das ist wie eine offene Wunde»

    In der Schweiz leben rund 6000 Armenier. Eine davon ist Manuschak Karnusian. Sie hat in einem Buch Armenierinnen und Armenier aus unterschiedlichsten Herkunftsländern porträtiert, die in der Schweizer Diaspora leben. «Unsere Wurzeln, unser Leben» heisst es.

    Sie erklärt im Gespräch mit SRF 4 News, nach welchen Kriterien sie die Menschen für ihr Buch ausgesucht hat.

    Barbara Büttner

  • Junge Historiker könnten Umdenken bringen

    Auf den ersten Blick könnte man meinen, eine seriöse Auseinandersetzung mit dem Schicksal der Armenier im untergehenden Osmanischen Reich sei in der Türkei noch immer nicht möglich. Doch dieser Eindruck täuscht.

    Die interessantesten und wichtigsten Beiträge zur Erforschung des Völkermordes an den Armeniern kommen neuerdings von jungen türkischen Historikern.

    Susanne Güsten

Redaktion: Hans Ineichen