20 Jahre Genozid in Ruanda: Zwischen Versöhnung und Pragmatismus

20 Jahre sind vergangen seit dem Völkermord in Ruanda, heute gedenkt das Land der Opfer. 800‘000 Menschen wurden damals getötet, gemässigte Hutu und vor allem Angehörige der Tutsi. Mittlerweile ist Ruanda ein aufstrebender Staat in Afrika mit beachtlichen Wachstumsraten.

Fotos von ermordeten Menschen aus Ruanda hängen an dünnen Drähten zur Erinnerung an den Genozid vor 20 Jahren.
Bildlegende: Familienfotos erinnern an die Opfer des Genozids vor 20 Jahren. Keystone

Präsident Paul Kagame führt das Land allerdings mit harter Hand und hatte die Versöhnung quasi staatlich verordnet. Das habe trotzdem funktioniert, erklärt Afrikakorrespondent Patrik Wülser.

Autor/in: Philippe Chappuis