20 Minuten: «Kosten, entgangener Gewinn und Reputationsschaden»

Das Nachrichten-Portal «20 Minuten» ist gestern Opfer eines Angriffs geworden. Auf der Webseite hatte sich die Schadsoftware «Gozi» eingenistet. Diese versucht, auf Bankdaten der Nutzer zuzugreifen. Tamedia hat dadurch gleich auf mehreren Ebenen einen Schaden erlitten.

Aufnahme von einem Menschen (den Kopf sieht man nicht), der ein iPad auf den Knien hält. Die Seite von 20min ist erkennbar.
Bildlegende: Der E-Banking-Trojaner «Gozi» hat die Website von «20 Minuten» infiziert. Keystone

Reto Stauffer, Versicherungsfachmann und Berater für Unternehmen in Sicherheitsfragen erklärt im Gespräch, welche Schäden dadurch Tamedia entstehen.

Ausserdem sagt er, dass es schwierig ist, sich gegen solche Schäden zu versichern: «Das Problem ist, dass man den Reputationsschaden nur sehr schwer beziffern kann. Deshalb bleibt immer einiges beim Unternehmen hängen.»

Autor/in: Tina Herren, Redaktion: Philippe Chappuis