75 Jahre Rätoromanisch als vierte Landessprache

Seit genau 75 Jahren ist Rätoromanisch offizielle Landessprache der Schweiz. Am 20. Februar 1938 hat das Schweizer Volk Rätoromanisch zur vierten Landessprache erklärt. 

Wir zeigen, warum der Bundesrat die Rätoromanen für die geistige Landesverteidigung einspannte. Wir sprechen mit dem Experten, warum es so lange gedauert hat, bis Rätoromanisch zur vierten Landessprache wurde. Und wir fragen einen Schriftsteller, warum er heute noch auf Rätoromanisch schreibt, wo doch die Sprache trotz Förderung immer noch vom Aussterben bedroht ist.

Beiträge

  • Rätoromanisch gab und gibt zu Diskussionen Anlass.

    «Status als Landessprache hat dem Rätoromanischen viel gebracht»

    Rico Valär ist Romanist aus dem Engadin. Er hat den Weg des Rätoromanischen zur vierten Landessprache erforscht und nachgezeichnet.

    Ein Gespräch über Rätoromanisch gestern und heute.

    Silvio Liechti

  • Arno Camenisch schreibt auch auf Rätoromanisch.

    «Eine Sprache, die mir aus dem Herzen kommt»

    Der Bündner Schriftsteller Arno Camenisch schreibt auf Deutsch. Und auf Rätoromanisch.

    Warum auch auf Rätoromanisch? Das hat Christoph Kellenberger Arno Camenisch gefragt.

    Christoph Kellenberger

  • Bundesrat Philipp Etter, Vater der geistigen Landesverteidigung.

    Rätoromanisch für die geistige Landesverteidigung

    Dass das Schweizer Stimmvolk vor 75 Jahren so klar dafür war, dass Rätoromanisch zur vierten Landessprache wurde, hat viel mit der damaligen Zeit zu tun. Der Zeit der geistigen Landesverteidigung.

    Der Blick zurück.

    Claudio Spescha

Autor/in: Christoph Kellenberger