Abschiebung eines Roma-Mädchens empört weiterhin

In Frankreich sorgt die Abschiebung eines Roma-Mädchens in den Kosovo weiterhin für Empörung. Die 15-Jährige wurde Anfang Oktober auf einem Schulausflug vor den Augen ihrer Klassenkameraden festgenommen.

Wut über das Vorgehen der Politik.
Bildlegende: Wut über das Vorgehen der Politik. Keystone

Aus Protest gegen dieses Vorgehen gingen am Donnerstag viele auf die Strasse, einige Schulen wurden verbarrikadiert. In Paris wollten Schülerinnen und Schüler zum Innenministerium marschieren; die Polizei hinderte sie daran. Der Journalist Rudolf Balmer erklärt, weshalb der Fall so hohe Wellen schlägt.

Autor/in: Lukas Mäder, Redaktion: Karin Britsch