Abschied aus San Francisco

Sechs Jahre lang war Max Akermann Korrespondent an der US-Westküste. Jetzt, da sich seine Zeit dem Ende neigt, erinnert er sich an wichtige Momente und Stationen. An Begegnungen mit Menschen, denen er begegnet ist, an Reisen quer durch die USA und er erklärt, was dieses Land eigentlich zusammenhält.

Golden Gate Bridge
Bildlegende: Golden Gate Bridge Chappuis

2006 begann Max Akermann seine Arbeit als Korrespondent an der US-Westküste. San Francisco wurde seine neue Heimat. Die Stadt in der sich früher die Goldgräber und Glücksritter ein neues Leben aufzubauen versuchten, ist noch heute - was die Herkunft der Menschen betrifft - so bunt durchmischt wie kaum eine andere Stadt in den USA. Und natürlich war sie das Zentrum der Hippie-Bewegung in den 60er Jahren.

Als Korrespondent lernte Max Akermann nicht nur seine Basis kennen wie die eigene Westentasche, sondern reiste auch quer durchs Land: Durch die Wüste von Nevada in kleine Ortschaften, die ihren Zenit längst überschritten hatten; in Indianer-Reservate, wo deutlich wird, wie schlecht es den eigentlichen Ureinwohner des Landes eigentlich geht; und natürlich reiste er auch in den Golf von Mexiko, als er von der Ölpest von «Deepwater Horizon».

Autor/in: Rino Curti