AKW-Abstimmung in Bulgarien: «Die Leute waren verunsichert»

Es war die erste Volksabstimmung in Bulgarien seit dem Ende des Kommunismus im Jahr 1989. Die rund 7 Millionen Einwohner des ärmsten EU-Landes waren aufgerufen, für oder gegen den Bau eines neuen Atomkraftwerks zu stimmen. Wegen der geringen Wahlbeteiligung ist die Abstimmung jedoch ungültig.

Auf dieser Baustelle soll das Atomkraftwerk entstehen.
Bildlegende: Auf dieser Baustelle soll das Atomkraftwerk entstehen. Keystone

Osteuropakorrespondent Marc Lehmann erklärt, warum 80 Prozent der Bulgarinnen und Bulgaren der Urne ferngeblieben sind.

Autor/in: Hans Ineichen, Redaktion: Philippe Chappuis