Ansturm in Ceuta: «Ein Warnschuss vor den Bug der EU»

Mit der Kraft der Masse: Gut 200 Menschen haben am Wochenende die Grenze der spanischen Enklave Ceuta gestürmt. 87 Menschen schafften den Übertritt von Marokko auf spanisches Territorium - rennend, kletternd oder gar schwimmend.

Flüchtlinge sitzen auf einem mit Stacheldraht gesicherten Zaun.
Bildlegende: Flüchtlinge versuchen über den Grenzzaun in Ceuta zu kommen (August 2015). Keystone

Auch wenn das nach viel tönt - insgesamt gingen die Meldungen illegaler Grenzübertritte in der Region stark zurück.

Das sei wohl eine einmalige Aktion gewesen, sagt unser Nordafrika-Mitarbeiter Beat Stauffer. Er spricht von einem «Warnschuss vor den Bug der EU».

Autor/in: Christoph Kellenberger, Redaktion: Salvador Atasoy