Auf den Philippinen erfolgt die Hilfe nur schleppend

Fast eine Woche ist vergangen, seit der verheerende Taifun «Haiyan» auf den Philippinen wütete. Die Hilfe erfolgt jedoch nur schleppend und die Verzweiflung in der Bevölkerung wächst. Transporte durch das Katastrophengebiet sind schwierig und oft mangelt es überhaupt an Transportmitteln.

Beiträge

  • Gespräch mit Hans-Peter Lenz des SKH

    Das grösste Problem ist vor allem eins: Frisches Trinkwasser. Das Schweizerische Korps für Humanitäre Hilfe (SKH) will Geräte ins Katastrophengebiet schicken, um das Trinkwasser aufzubereiten. Doch die sind bislang noch nicht angekommen.

    Der Transportweg sei lang und werde durch die anderen Transporte erschwert, so Hans-Peter Lenz, stellvertretender Leiter des SKH, gegenüber SRF4. Der Transport erfolge per Schiff und die Güter müssen danach noch per Lastwagen an die betroffenen Orte gebracht werden.

  • Gespräch mit Willibald Zeck vom UNICEF

    Besonders betroffen von der Katastrophe sind aber auch die Kinder. Dies bestätigt Willibald Zeck, der für das Kinderhilfswerk der UNO (UNICEF) in der philippinischen Hauptstadt Manila arbeitet. Der Taifun habe eines der ärmsten Gebiete der Philippinen getroffen.

    Die Kinder, die bereits vorher unter schlechten Bedingungen lebten, sind jetzt besonders anfällig für beispielsweise Durchfallerkrankungen und Infektionen.

Autor/in: Rino Curti, Christoph Kellenberger, Redaktion: Méline Sieber