Braucht es strengere psychologische Checks der Pilotenanwärter?

Der Kapitän verlässt das Cockpit, der Co-Pilot bleibt allein zurück - und steuert das Flugzeug mit 149 anderen Menschen bewusst dem Abgrund entgegen. So soll der Absturz des Germanwings-Flugzeugs abgelaufen sein. Das wirft unter anderem die Frage auf nach dem Auswahlverfahren bei den Piloten.

Aufnahme eines Mannes, der ins Kondolenzbuch der Lufthansa schreibt, auf dem Boden liegen Blumen.
Bildlegende: In tiefer Trauer: Kondolenzbuch der Lufthansa in Frankfurt. Keystone

Einer der sich damit jahrelang befasst hat, ist der Psychologe Reiner Kemmler. Er war bis 2005 in leitender Stellung im Bereich Luftfahrt-Psychologie bei der Lufthansa. Er spricht unter anderem über das Phänomen von absichtlichen Flugzeug-Abstürzen durch den Piloten und über das Restrisiko von Psychochecks.

Autor/in: Hans Ineichen, Redaktion: Barbara Peter