Brexit: «Für die Regionen sind noch immer viele Fragen offen»

Theresa May hat sich mit den Regierungschefs der Regionen Wales, Nordirland und Schottland getroffen. Die Gesprächspartner haben sich darauf geeinigt, dass sie ein neues Germium gründen. Dieses soll bei den Brexit-Verhandlungen eine beratende Funktion haben. Aber nicht mehr.

Die britische Premierministerin steigt aus einem schwarzen Auto aus. Links und rechts stehen Sicherheitsmänner.
Bildlegende: Will alleine bestimmen, wo's lang geht in Sachen Brexit: Premierministerin Theresa May. Keystone (Archiv)

Gleichzeitig heisst es in einer Erklärung der britischen Regierung, die Regionen dürfen die Brexit Verhandlungen «nicht untergraben».

Grossbritannienkorrespondent Martin Alioth erklärt die Schwierigkeit der Situation: «Irgendwann werden die Regionen zustimmen müssen. Für Grossbritannien ist das aber verfassungsrechtliches Neuland und dieses Verfassungsrecht erst noch ein ungeschrieben.»

Autor/in: Eliane Leiser, Redaktion: Philippe Chappuis