Bürgerliche Wende in der Berner Kantonsregierung

Nach zehn Jahren rot-grün dominierter Regierung haben im Kanton Bern wieder die Bürgerlichen die Mehrheit. Im zweiten Wahlgang schaffte SVP-Kandidat Pierre-Alain Schnegg den Einzug in den Regierungsrat.

Wir reden über die neue bürgerliche Mehrheit in der Berner Kantonsregierung mit dem Gewinner Pierre-Alain Schnegg, Politologen und der Präsidentin der Berner SP.

Beiträge

  • «Diskussionen über Steuersenkungen und Spardruck werden zunehmen»

    Nach dem Sieg von Pierre-Alain Schnegg von der SVP werde sich politisch im Kanton Bern einiges ändern, sagt Adrian Vatter, Politologe an der Universität Bern. So werde sich zum Beispiel die Zusammenarbeit zwischen Parlament und Regierung verbessern.

    Brigitte Mader

  • «Je nachdem werden wir Opposition machen müssen»

    Das Aushandeln, eine Reibung zwischen Links und Rechts falle nun weg, sagt Ursula Marti, Präsidentin der Berner SP. Die SP bedauert die bürgerliche Mehrheit nun sehr.

    Brigitte Mader

  • «Der Kanton Bern wird dynamischer und attraktiver»

    SVP-Kandidat Pierre-Alain Schnegg schaffte im zweiten Wahlgang den Einzug in die Kantonsregierung. Möglich machte dies die Zusammenarbeit aller bürgerlichen Parteien. Und diese Zusammenarbeit soll über den Wahltag hinaus Bestand haben, betont der neue Regierungsrat Pierre-Alain Schnegg.

    Brigitte Mader

  • «Die Steuersenkung wird das Thema sein»

    Die Wahl des Bernjurassiers Pierre-Alain Schnegg von der SVP in den Regierungsrat könnte die Finanzpolitik des Kantons verändern, um die es nicht zum Besten steht.

    Der Politologe Claude Longchamp sagt, dass nun bei einer bürgerlichen Mehrheit wieder Parlament und Regierung gleichgerichtet arbeiten können, zum Vorteil von allen.

    Philippe Chappuis

Autor/in: Brigitte Mader / Philippe Chappuis, Redaktion: Claudia Weber