Ceneri-Tunnel: «Fürs Tessin wäre eine Verspätung katastrophal»

Das Beschwerdeverfahren vor Bundesgericht über die Vergabe von Arbeiten am Ceneri-Basistunnel könnte den Tunnelbaum um bis zu drei Jahre verzögern. Zu diesem Schluss kommt die parlamentarische Aufsichtsdelegation über die Neat. Vor allem das Tessin hätte darunter zu leiden.

Baustelle am Ceneri-Basistunnel: Im Vordergrund Bauarbeiter, die über Stahlträger balancieren.
Bildlegende: Bauarbeiten am Nordportal des Ceneri-Basistunnels. Keystone

Der Ceneri-Basistunnel bringt dem Kanton Tessin gute S-Bahnverbindungen zwischen Bellinzona, Locarno und Lugano. Und natürlich eine noch schnellere Anbindung nach Zürich. Dass das Beschwerdeverfahren jetzt die Inbetriebnahme des Tunnels verzögern könnte, sei für das Tessin schlimm, sagt der Tessiner CVP-Ständerat Filippo Lombardi.

Autor/in: Philippe Chappuis, Redaktion: Philippe Chappuis