Chinas Notenbank versucht Immobilien-Boom zu bremsen

Zum dritten Mal hintereinander stellt die Bank of China den Geschäftsbanken keine kurzfristigen Mittel mehr zur Verfügung. Damit hat sie den Banken im letzten Monaten umgerechnet 23 Milliarden Franken vorenthalten. Sie versucht auf diese Weise den überhitzten Immobilienmarkt abzukühlen.

Vor allem in den chinesischen Städten haben die Immobilienpreise massiv angezogen.
Bildlegende: Vor allem in den chinesischen Städten haben die Immobilienpreise massiv angezogen. Keystone (Archiv)

Im letzten Jahr sind die Preise für Immobilien in den Städten um rund 10 Prozent gestiegen. China-Korrespondent Urs Morf erklärt im Gespräch, was hinter dieser Preisentwicklung steckt und warum die Massnahmen der Chinesischen Notenbank zu wenig wirksam sind.

 

Autor/in: Philippe Chappuis