Das Rätoromanische ist in Gefahr

An einer Tagung in Chur steht das Rätoromanische im Fokus, genauer gesagt: wie die Zukunft der Sprache aussieht. Denn die Sprache ist bedroht, nur noch rund 35'000 Menschen sprechen sie - und vor allem junge Romanen wandern ab. Und die Rätoromanen führen seit Jahren einen Sprachenstreit.

Beiträge

  • Welche Rolle soll Romanisch künftig spielen?

    Mitgeleitet wird die Tagung in Chur vom Politikwissenschaftler Corsin Bisaz, vom Zentrum für Demokratie Aarau. Wie steht er zum Sprachenstreit unter den Rätoromanen? Und kann eine Tagung die Frage nach der Zukunft des Rätoromanischen lösen?

    Samuel Burri

  • Rätoromanisch leidet unter der Abwanderung

    Die Dachorganisation Lia Rumantscha versucht die verschiedenen Interessen der Rätoromanen unter einen Hut zu bringen. FDP-Grossrat Duri Bezzola ist ihr Präsident. Im Gespräch beschreibt er, was seiner Meinung nach das grösste Problem des Rätoromanischen sei.

    Samuel Burri

  • «Romanisch ist wie eine Grossmutter»

    Die Schulleiter in Graubünden schlagen Alarm: es gebe zu wenig gute Lehrerinnen und Lehrer, die rätoromanisch sprechen. Der Rektor der pädagogischen Hochschule Graubünden, Johannes Flury, sieht das weniger dramatisch.

    Hans Ineichen

Autor/in: Samuel Burri, Redaktion: Barbara Peter