Datenüberwachung in China trifft ausländische Firmen

China will die Datenüberwachung massiv verschärfen. Davon betroffen sind nicht nur Oppositionelle. Auch Firmen aus dem Ausland beklagen sich darüber.

Porträt von Kurt Haerri, Manager der Schindler-Gruppe und ehemaliger Präsident der Handelskammer Schweiz-China
Bildlegende: Kurt Haerri, der ehemalige Präsident der Handelskammer Schweiz-China ist besorgt. Keystone

Ausländische Firmen sollen die Verschlüsselung ihrer Datenbanken oder ihrer Software offenlegen müssen. International ist die Empörung über diese Vorschrift gross. Und der Vorschlag erstaunt auch deshalb, weil China - wegen seiner schwachen Binnenwirtschaft - auf ausländische Investoren angewiesen ist.
Kurt Haerri ist Manager der Schindler-Gruppe und ehemaliger Präsident der Handelskammer Schweiz-China. Im Gespräch erläutert er, weshalb China eine solche Kontrollvorschrift überhaupt erlassen will.

Autor/in: Barbara Büttner, Redaktion: Marlen Oehler