Der IS kann jetzt Forderungen stellen

Das von der radikalen Miliz Islamischer Staat (IS) eingenommene Flüchtlingscamp Jarmuk in Syrien gleicht UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon zufolge immer mehr «einem Todeslager». Den rund 16'000 Bewohnern drohe eine humitäre Katastrophe.

Zwei Frauen mit Kleinkindern und ein Mädchen warten am Strassenrand, im Hintergund Ruinen und palästinensische Flaggen.
Bildlegende: Die meisten Bewohner von Jarmuk sind in den letzten Jahren aus dem Lager geflohen. Keystone

Der Berliner Publizist Michael Lüders sagt, das Schicksal der einfachen Syrer spiele für die Kriegsparteien überhaupt keine Rolle. Am Ende müsse es einen Deal geben zwischen dem Islamischen Staat und dem syrischen Präsidenten Assad.

Autor/in: Susanne Schmugge, Redaktion: Erich Wyss