Der Kampf gegen Ebola

Die Ebola-Epidemie in den westafrikanischen Staaten Sierra-Leone, Liberia und Guinea hat bereits über 1'400 Todesopfer gefordert. Massnahmen, um die Verbreitung einzudämmen, sind viele getroffen worden. Fluglinien werden nicht mehr bedient, Grenzen sind geschlossen, Schiffe bleiben im Hafen.

Beiträge

  • Nigeria: «Die Massnahmen gegen Ebola scheinen zu funktionieren»

    In Nigeria scheinen die Behörden die Situation im Griff zu haben. 16 Ebola-Fälle zählt die Weltgesundheitsorganisation bisher im bevölkerungsreichsten Land Afrikas, fünf Menschen sind gestorben.

    Die Journalistin Katrin Gänsler lebt seit vier Jahren in der Hauptstadt Abuja und beschreibt im Gespräch die Massnahmen der nigerianischen Regierung gegen Ebola.

    Romana Costa

  • «Ebola bedeutet auch empfindliche wirtschaftliche Probleme.»

    Massnahmen, um die Verbreitung von Ebola einzudämmen, sind viele getroffen worden. Fluglinien werden nicht mehr bedient, Grenzen sind geschlossen, Schiffe bleiben im Hafen. Das hat Folgen für die Wirtschaft der Länder. Bereits wird über massive Einbussen geklagt.

    Denis Tull arbeitet bei der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin, er forscht dort rund um die Länder in Nahost und in Afrika. Er beschreibt im Gespräch, dass die Ebola-Seuche die Volkswirtschaften in betroffenen Ländern kurzfristig schwerwiegend treffen werde.

    Urs Gilgen

Redaktion: Barbara Peter