«Der Staat ist keine Kuh die im Himmel gefüttert wird»

Die Berner Regierung hat ein einschneidendes Sparprogramm präsentiert. Bis zu 490 Millionen Franken möchte der Kanton sparen - pro Jahr. So sollen die Finanzen im Kanton wieder gesunden.

Der ehemalige Direktor der Finanzdirektoren-Konferenz: der Solothurner FDP-Politiker Christian Wanner.
Bildlegende: Der ehemalige Direktor der Finanzdirektoren-Konferenz: der Solothurner FDP-Politiker Christian Wanner. keystone

Bern reiht sich damit ein in eine lange Liste von Kantonen, die mit massiven Finanzproblemen kämpfen. Ebenfalls diese Woche hat beispielsweise der Kanton St. Gallen sein drittes Sparpaket verabschiedet. Auch hier geht es um mehr als 100 Millionen Franken.

Mit Finanzproblemen kämpft auch die solothurnische Regierung. Die kürzlich präsentierte Rechnung fürs vergangene Jahr hat ein operatives Defizit von rund 110 Millionen Franken.

Was also läuft bei den Kantonsfinanzen schief? Zu hohe Ausgaben stünden stagnierenden Einnahmen gegenüber, sagt der ehemalige Präsident der kantonalen Finanzdirektoren, Christian Wanner.

Autor/in: Salvador Atasoy