«Die befristeten Verträge für Neulehrer sind ein Problem»

Jeder sechste «Neulehrer» hängt seinen Job schon nach einem Jahr wieder an den Nagel. Diese Zahlen legt das Bundesamt für Statistik vor. Der Präsident der Konferenz der Pädagogischen Hochschulen, Johannes Flury, spricht von einem «Praxisschock», den die Lehrkräfte in ihrem ersten Job erleben.

Lehrerin beugt sich zu einem Schüler und einer Schülerin herunter.
Bildlegende: Viele Lehrerinnen und Lehrer hängen ihren Job schon nach einem Jahr wieder an den Nagel. Keystone (Archiv)

Aus Flurys Sicht gebe es aber auch noch andere Gründe: Zum Beispiel besässen junge Lehrkräfte nur befristete Arbeitsverträge. Das sei für Junglehrer und Junglehrerinnen nicht gut, erklärt Flury.

Die Zusammenarbeit zwischen den Pädagogischen Hochschulen und den Schulen müssen deshalb noch verbessert werden.

Autor/in: Philippe Chappuis, Redaktion: Philippe Chappuis