Die ETH lobbyiert in Brüssel: «Es ist frustrierend»

Lobbyieren, damit man im Boot bleiben darf. So lautet quasi das Motto der Schweizer Universitäten. Sie wollen beim Forschungsabkommen «Horizon 2020» weiterhin dabei sein.

Auf dem Bild ist der ETH-Präsident Lino Guzzella, in einem Treppenhaus zu sehen
Bildlegende: Da wollen die Schweizer Universitäten weiterhin dabei sein: Bei dem 80 Milliarden Euro schweren Forschungsabkommen «Horizon 2020« Keystone

Es ist das grösste Rahmenprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation. Bis Ende 2016 ist die Schweiz sicher noch dabei. Was dann kommt ist offen. In diese unsichere Situation ist die Schweiz nach dem Ja zur Zuwanderungsinitiative hineingeraten. Die EU hat daraufhin die Beteiligung der Schweiz am «Horizon» in Frage gestellt.

Der Präsident der ETH-Zürich, Lino Guzzella, hat zusammen mit seinen Kollegen von der ETH Lausanne in Brüssel die Forschungs- und Bildungskommissare der EU getroffen und lobbyiert.

Autor/in: Philippe Chappuis, Redaktion: Claudia Weber