«Die paar Hundert Dollars sind lächerlich»

Der Schweizer Expeditionsleiter und Bergführer Karl Kobler hat für das Anliegen der Sherpas in Nepal Verständnis. Nach dem Niedergang dem schweren Lawinenunglück am Mount Everest drohen die Sherpas mit Streiks.

Retter kümmern sich in Eismassen um verschüttete Sherpas
Bildlegende: Rettung der verschütteten Sherpas nach der Lawine Keystone

Karl Kobler ist Mitte Woche im Base-Camp auf der Nordseite des Mount Everest eingetroffen und äussert sich nun erstmals zu den jüngsten Ereignissen. Er zweifelt allerdings, ob ein Streik der Sherpas das richtige Mittel sei, um auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen. Die Einnahmen durch die Expeditionen sind für viele Sherpas und deren Familien überlebenswichtig.

Autor/in: Simone Herrmann, Redaktion: Matthias Heim