«Die Proteste auf höchster Ebene sind Feigenblätter»

Die olympischen Winterspiele im russischen Sotschi sind umstritten: wegen massiver Umweltsünden, bekannter Ausbeutung von Wanderarbeitern und auch wegen der homosexuellenfeindlichen Politik Russlands.

Lichtreklame für Sotschi.
Bildlegende: Lichtreklame für Sotschi. Keystone

Die USA schicken keine hochrangigen Staatsvertreter an die Eröffnungszeremonie, sondern mehrere offen homosexuelle Sportgrössen. Vorher hatten schon der deutsche Bundespräsident Gauck und der französische Staatspräsident Hollande auf eine Teilnahme verzichtet.

Diese Abwesenheiten werden keine nachhaltige Wirkung haben, meint Daniel Germann. Er ist Sportjournalist bei der NZZ.

Autor/in: Anneliese Tenisch, Redaktion: Nicoletta Cimmino