Die Reaktionen zur Rentenreform

Ein tieferer Umwandlungssatz bei der zweiten Säule. Dafür gibt's 70 Franken mehr AHV pro Monat - für Neurentnerinnen und Neurentner. Und: Das Rentenalter für Frauen wird erhöht auf 65 Jahre.

Auf diesen Kompromiss hat sich die zuständige Kommission des Ständerates geeinigt - und will so die Altersvorsorge reformieren. Die Kommission bleibt also dabei: AHV und 2. Säule sollen gleichzeitig angepasst werden.

Beiträge

  • «Die Lösung bestraft die Kassen, die ihre Aufgaben gemacht haben»

    Wie kommt der Kompromiss bei den Pensionskassen an?

    Der präsentierte Vorschlag bestrafe diejenigen Kassen, die ihre Aufgaben bereits gemacht hätten, sagt Hans Peter Konrad, Geschäftsführer des Pensionskassenverbandes ASIP.

    Barbara Widmer

  • «Dieser Ausbau ist so nicht verdaubar»

    Gar nicht einverstanden mit dem Kompromiss ist der Schweizerische Arbeitgeberverband.

    Die Kommission wolle einen zusätzlichen Ausbau der AHV, das sei so nicht verdaubar, sagt Martin Kaiser vom Arbeitgeberverband.

    Andrea Jaggi

  • «Auf diesen Ausbau sollte verzichtet werden»

    Im Grundsatz sei dieser Reformvorschlag richtig, sagt Ständerat Felix Gutzwiller. Er ist Mitglied der vorberatenden Kommission für die FDP. Doch auch er hat Vorbehalte.

    Andrea Jaggi

  • «Das ist eine ausgewogene Lösung»

    Die Reaktionen fallen unterschiedlich aus. Die FDP ist skeptisch - die SP unterstüzt ihn mehr oder weniger.

    Denn alles in allem sei dies eine ausgewogene Lösung, sagt SP-Ständerätin und Kommissionsmitglied Pascale Bruderer.

    Andrea Jaggi

  • «Das Gesamtresultat ist ein Schritt in die richtige Richtung»

    Die Heraufsetzung des Rentenalters für Frauen sei ein negativer Punkt, sagt der oberste schweizer Gewerkschafter, Paul Rechsteiner. Er hat die Revision in der Kommission mitgeprägt.

    Hans Ineichen

Autor/in: Salvador Atasoy