«Die Resultate des Flüchtlingsgipfels stimmen mich optimistisch»

Monatelang hat die EU in der Flüchtlingskrise ein Bild der Uneinigkeit und Überforderung abgegeben. Gipfeltreffen und Sondertreffen sind über die Bühne gegangen. Aber die Staaten konnten sich nicht zusammenraufen und die Flüchtlingskrise, vor allem auf der Balkanroute, wurde immer schlimmer.

Bundeskanzlerin Angela Merkel, EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und UN-Flüchtlingskommissar Antonio Guterres am EU-Gipfel in Brüssel.
Bildlegende: Die EU-Staaten und die Westbalkan-Länder haben sich auf einen 17-Punkte-Plan geeinigt, der die Flüchtlingskrise entschärfen soll. Keystone

Nun haben sich zehn betroffene EU-Länder und die drei Westbalkanländer Mazedonien, Serbien und Albanien auf einen 17-Punkte-Plan geeinigt, der die Probleme entschärfen soll.

Im Gespräch erklärt Almut Möller, Europaspezialistin beim European Council on Foreign Relations in Berlin, weshalb sie dieses Resultat des Flüchtlingsgipfels optimistisch stimmt.

Autor/in: Marti, Leonie, Moderation: Herren, Tina, Redaktion: Wyss, Erich