Die Talfahrt des Erdölpreises: Auch eine Chance?

Vom tieferen Erdölpreis der letzten Monate profitierten in erster Linie die grossen Verbraucherländer wie die USA und China. Und darunter leiden vor allem jene Länder, die stark vom Erdöl-Export abhängig sind, nämlich Russland, Nigeria, Kasachstan oder Angola.

Beiträge

  • «Ressourcenreichtum kann auch ein Fluch sein»

    Für die Länder, die vom Erdölexport abhängig sind, könnte der tiefe Erdölpreis ein Katalysator sein für wirtschaftliche und politische Reformen, um dem sogenannten Ressourcenfluch zu entkommen. Das meint NZZ-Wirtschaftskorrespondent Gerald Hosp in London.

    Christoph Kellenberger

  • Venezuela: «In einer dramatisch schlechten Verfassung»

    Auch Venezuela gehört zu den Ländern, die stark vom Erdölexport abhängen und unter dem aktuell tiefen Erdölpreis leiden. Dort gebe es noch keine Anzeichen für Reformen, sagt SRF-Südamerika-Korrespondent Ulrich Achermann.

    Marlen Oehler

  • Kasachstan: «Reformen versprochen, aber nie realisiert»

    Der tiefe Erdölpreis hinterlässt auch in Kasachstan Spuren, das Land hängt ebenfalls stark vom Erdölexport ab. Und doch gebe es bislang keine Anzeichen für Reformen, sagt der Journalist und Zentralasienkenner Marcus Bensmann.

    Er hat zehn Jahre aus Zentralasien berichtet und arbeitet heute für CORRECTIV, dem ersten gemeinnützigen Recherchebüro im deutschsprachigen Raum.

    Christoph Kellenberger

Redaktion: Barbara Peter