Die «vergessenen Themen» von 2012

  • Freitag, 28. Dezember 2012, 6:47 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 28. Dezember 2012, 6:47 Uhr, Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 28. Dezember 2012, 10:17 Uhr, Radio SRF 4 News

Finanzkrise, Steuerabkommen, US-Präsidentenwahlen - diese Themen haben für die grossen Schlagzeilen im ablaufenden Jahr gesorgt. SRF 4 News spricht über jene Themen, die daneben etwas in Vergessenheit geraten sind.

Beiträge

  • Heiliger St. Georg in der Kathedrale zu Rochester

    Die Church of England will keine Frauen im Priesteramt

    Im November entschied die Church of England, dass Frauen weiterhin keine Bischöfinnen werden können. Ein folgenschwerer Entscheid. Grossbritannien-Korrespondent Martin Alioth erklärt, wie es dazu kam.

    Christoph Kellenberger

  • In sie setzen die Bauern grosse Hoffnungen: Aung San Suu Kyi

    Burma: Bauern hoffen auf Aung San Su Kyi

    Das asiatische Land Burma will sich öffnen, dafür gab es dieses Jahr viele Signale: Das Regime lockerte unter anderem die Zensur und liess die Oppositionspolitikerin Aung San Su Kyi zu den Parlamentswahlen antreten.

    Das gab viel internationales Lob und Besuch. Politiker und Wirtschaftsvertreter aus dem Ausland reisten nach Burma - mit dem Ziel, dort zu investieren.

    Kaum geredet wurde bei all den Berichten allerdings über die Bauern. Und das, obwohl diese Gruppe für die Reformen in Burma enorm wichtig sei, sagt Burma-Kenner Peter Achten.

    Philippe Chappuis

  • Fischbestände in privater Hand

    Chile: Fischerei wird privatisiert

    Anfang Jahr tritt in dem südamerikanischen Land ein neues Fischereigesetz in Kraft. Die ganze chilenische Küste wird privatisiert, inklusive dem Fischbestand. Ulrich Achermann hat uns erklärt, was dahinter steckt.

    Nadja Ruch

  • Die Postkartenansicht des Inselparadieses

    Malediven: politische Wirren im Ferienparadies

    Im Februar musste der erste demokratisch gewählte Präsident des Inselstaates im indischen Ozean, Mohammed Nasheed, zurück treten. Wir haben Südasien-Korrespondentin Karin Wenger gefragt, was der Grund dafür gewesen sei.

    Matthias Kündig

  • Färöer: Wirtschaftsfaktor Fischerei

    Färöer-Inseln: Wunsch nach Unabhängigkeit

    Die kleinen Inseln in Europas Norden haben dieses Jahr zwei Mal über Unabhängigkeit abgestimmt. Weshalb wollen sie weg vom Mutterland Dänemark?

    Das haben wir unseren Nordeuropa-Korrespondenten Bruno Kaufmann gefragt.

    Nadja Ruch

  • Aralsee in Zentralasien droht Austrockung

    Zentralasien: geopolitisch im Schatten

    Wasser wird immer mehr zum Rohstoff, um den erbittert gekämpft wird. Zum Beispiel zwischen Kirgistan und Usbekistan. Und doch nehmen wir hier in Europa diesen Streit in Zentralasien kaum wahr. Wir haben den Journalisten Marcus Bensmann in Kirgistan gefragt, worum es bei diesem Streit gehe.

    Nadja Ruch

  • Julia Gillard polarisierte mit Sexismus-Rede

    Australien: verbissene Sexismus-Debatte

    Eine Brandrede von Premier-Ministerin Julia Gillard gegen Sexismus hat für kurze Zeit zu reden gegeben. Unser Korrespondent Urs Wälterlin glaubt allerdings kaum, dass dieser Vorfall viel ändern wird am Verhältnis der Geschlechter zueinander.

    Er hat uns im Gespräch erklärt, worum es bei der Brandrede im Parlament konkret ging.

    Nicoletta Cimmino

  • Will mehr Rechte für Homosexuelle: Malawis Präsidentin Joyce Banda.

    Schwulenrechte im südostafrikanischen Malawi

    In Malawi, einem der ärmsten Länder des afrikanischen Kontinents, will die neue Staatspräsidentin Joyce Banda die Rechte von Homosexuellen stärken. Ein ungewöhnlicher Vorgang im traditionell patriarchalen und homophoben Afrika.

    Andreas Lüthi hat die Journalistin Dagmar Wittek in Johannesburg gefragt: Was hat die Präsidentin genau vor?

    Andreas Lüthi

  • Grosse Naturkatastrophe mit wenig Medienecho: Taifun Bopha in den Philippinen.

    Als Sturm «Bopha» auf den Philippinen wütete

    Über Wirbelsturm Sandy, der New York und die US-Ostküste verwüstete, wurde viel berichtet. Viel grösseren Schaden hinterliess jedoch der Taifun «Bopha» auf den Philippinen.

    Am 4. Dezember fegte er über das Land, fünf Tage später kehrte er nochmals zurück, weniger heftig zwar doch mit starken Regenfällen. Ein Sturm, der trotz seiner Stärke wenig beachtet wurde.

    Helen Hürlimann fragte die Journalistin Hilja Müller in Manila nach der Bilanz des Sturmes.

    Helen Hürlimann

Redaktion: Philippe Chappuis