Doping-Skandal: Russland wehrt sich gegen Anschuldigung

Leichtathletik-Wettkämpfe an Olympia ohne Athletinnen und Athleten aus Russland: Die Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) empfiehlt, Russland aus dem internationalen Leichtathletik-Verband zu suspendieren. Athleten, Funktionäre und sogar der Staat hätten an systematischem Doping mitgewirkt.

Beiträge

  • Doping-Vorwürfe: «Sanktionen gegen Russland sind denkbar»

    Bis am Freitag muss Russland offiziell zu den Doping-Vorwürfen Stellung nehmen. Das verlangt der Internationale Leichtathletik-Verband IAAF. Der russische Sportminister Vitali Mutko wehrt sich gegen die Doping-Vorwürfe.

    Eliane Leiser

  • Doping-Skandal: Russland reagiert mit Unverständnis

    Der russische Sportminister Vitali Mutko sagte gegenüber Medien, die Anschuldigungen der Welt-Anti-Doping-Agentur sei ein Versuch, den russischen Sport schlecht zu machen. Russland arbeite schon länger daran, Doping zu bekämpfen und werde dies weiterführen.

    SRF-Korrespondent Christof Franzen schildert im Gespräch mit Daniel Eisner die Reaktionen in Moskau.

    Daniel Eisner

  • Leichtathletik: «Es braucht unabhängige Dopingkontrolleure»

    Einer, der die internationale Leichtathletikszene seit Jahrzehnten bestens kennt, ist Patrick Magyar. Er war Direktor von «Weltklasse Zürich», Präsident des Schweizer Leichtathletikverbandes und ist heute Mitorganisator der Diamond League.

    Im SRF-Gespräch begrüsst Magyar die Empfehlungen der Welt-Dopingagentur.

    Mathias Heim

Autor/in: Matthias Heim, Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Daniel Eisner