Doppelverdiener: «Den Behörden sind die Effekte nicht bewusst»

Wenn sich Mütter und Väter die Kindererziehung teilen und auch beide arbeiten gehen, dann lohnt sich das nicht immer. Schuld sind die vielen Gesetze und Verordnungen, und Bund und Kantone würden diesem Problem zuwenig Bedeutung beimessen.

Ein Vater hält ein Kleinkind auf dem Arm, im Vordergrund ist der unscharfe Hinterkopf der Mutter zu sehen.
Bildlegende: Aufteilung von Familien- und Erwerbsarbeit: Zeitgemäss, aber nicht immer wirtschaftlich lohnend. Keystone (Archiv)

Zu diesem Schluss kommt Andreas Balthasar, Professor für Politik an der Universität Luzern. Im Gespräch erklärt er, warum Eltern überhaupt die Familien- und Erwerbsarbeit teilen sollen.

Autor/in: Barbara Widmer, Redaktion: Philippe Chappuis