Drohnen: im Krieg gefürchtet - im Zivilen begehrt

Heute geht es im deutschen Parlament um die «Euro-Hawk»-Pleite. Kritiker werfen Verteidigungsminister Thomas de Maizière vor, Steuermillionen mit dem Drohnenprojekt verschleudert zu haben. Drohnen sind derzeit ein heikles Thema. In der Kritik steht beispielsweise auch US-Präsident Barack Obama.

Beiträge

  • «Das Einsatzfeld kommerzieller Drohnen scheint grenzenlos»

    Drohnen werden heute vor allem als Kriegsinstrument genutzt. Doch gibt es auch zivile Nutzungsansätze. Und die werden immer wichtiger, denn es geht um ein Milliarden-Geschäft.

    Miriam Braun

  • «Eine Drohne soll Leben retten, nicht töten»

    Ursprünglich war die Drohne alles andere als ein Kriegsinstrument. Und gerade im zivilen Sektor könnte die Drohne eine glänzende Zukunft haben. Etwa bei der Zählung von Tierpopulationen oder bei der Suche nach Verschütteten.

    Ruth Wittwer

  • «Drohnenangriffe sind Schläge aus dem Nichts»

    Drohnen gelten heute vor allem als Kriegsobjekte - in Waziristan etwa, dem Gebiet im Norden Pakistans setzen die USA im Kampf gegen Terroristen immer wieder Drohnen ein. Mit verheerenden Folgen für die Zivilbevölkerung.

    Wolfgang Bauer, Reporter der deutschen Wochenzeitung "Die Zeit" hat in Islamabad mit Drohnenopfern gesprochen - mit Lehrern, Kindern, Jugendlichen, Bauern und Journalisten. Iwan Santoro wollte von ihm wissen, wie diese Betroffenen die Drohnenüberwachung und -Angriffe erleben.

    Iwan Santoro